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Gebinde: 10 kg

    

       

 

 

 

 

 

 

Tagetes patula und Tagetes erecta "Bonita"

Biologische Nematodenbekämpfung

Pflanzenparasitäre Nematoden sind fadenförmige Würmer, die wegen der Art ihrer Fortbewegung auch Älchen genannt werden. Die meisten pflanzenparasitären Arten sind ca. 1 bis 1,5 mm lang.

Zahlreiche Nematoden können den Ertrag und die Qualität verschiedener Kulturen (z. B. Erdbeeren und diverse Gemüsekulturen) erheblich beeinträchtigen, gerade wenn die Möglichkeit des Fruchtwechsels eingeschränkt ist.

Häufig schaffen Nematoden zusätzlich günstige Voraussetzungen für einen Folgebefall durch Fusarium, Verticillium, Pythium oder Fäulnisbakterien, so dass Wurzelfäulen durch Nematoden stark gefördert werden können. Aufgrund der Mittelzulassung ist eine wirkungsvolle chemische Bekämpfung zur Zeit stark eingeschränkt und ökologisch problematisch.

Die Tagetes als Feindpflanze übt eine starke nematizide Wirkung auf Nematoden aus. Die wirksamen Stoffe befinden sich in der Wurzel. Bein Einstechen oder Eindringen der Nematoden in die Wurzel werden die Nematoden abgetötet. Unter unseren Klimabedingungen wird Tagetes erfolgreich zur Regulierung von verschiedenen Pratylenchus Arten eingesetzt.

 

Anwendung:

Tagetes ist stark frostempfindlich. Die Aussaat erfolgt daher ab Mitte Mai. In der Praxis werden ca. 8 kg Tagetessamen / ha ausgebracht. Verwendet werden Tagetes patula und Tagetes erecta in einem Verhältnis von 1:1. T. patula wirkt stärker gegen Nematoden, ist aber niedrig wachsend. T. erecta wachst höher und unterdrückt Unkräuter wirkungsvoller. Der Boden wird vor der Aussaat mit der Kreiselegge gut vorbereitet. Nach der Aussaat können die Samen mit der Kreiselegge flach eingearbeitet werden.

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